Kennung:

Rubrik:

Zeilen:

Fotos: Datei

Grafiken:

Erstellungsdatum: Dezember 99

Druckdatum:

Fremdautor: Karl-Erich Weber

Bemerkungen:Test: CP-Test Iomega Clik

 

 

 

 

@-DZ10:Iomwga

 

@-HD24:

Klein, leicht, mobil -

Clik 40 von Iomega

 


 

@-VOR-RRubrik:MÜNCHEN:

@-VORSPANN:Für den kleinen Speicherhunger zwischendurch besteht im Zeitalter digitaler Kameras, Windows CE-Geräten und MP3-Playern immer häufiger der Bedarf der mobilen Datensicherung. Mit dem Clik Drive plus auf der Basis einer 40 MB Diskette will Iomega die Brücke zwischen PC, Notebook und diesen Geräten schlagen. Ob dies gelang hat ComputerPartner  näher untersucht.


@-BT:Stabil verpackt im bekannten Iomega Design enthält der Verkaufskarton die zwölf Bestandteile des Clik Drive plus. Neben dem Schnellstartheftchen und der Treiber-CD findet sich das eigentliche Laufwerk, die auch im Netzbetrieb notwendige Batterie, die Parallelport-Andockstation, die Parallelport-Schnittstelle, das Flashspeicher-Lesegerät, eine PC-Karte, die PC-Karte-Schnittstelle, ein Netzteil mit Euro-Kabel und eine Clik-Diskette mit Box. Etwas verwirrend sind die vielen Teile schon, doch ein Blick in das gut bebilderte, mehrsprachige DIN A 5-Heftchen genügt, um die Komponenten entsprechend ihrer Bestimmung sortieren zu können. Auf den vier deutschen Seiten wird grob erklärt wie die Installation verläuft und welche Komponenten wie angeschlossen werden müssen, alles weitere findet sich auf dem CD-Handbuch. Plug & Play verspricht Iomega nicht, dennoch ist die Installation der Parallelport-Variante einfach.

 

@-ZÜ:ERSTE AUFGABE: AM PARALLELPORT ANSCHLIESSEN

 

@-BT:Es empfiehlt sich den Rechner auszuschalten um keine Blockade am Druckerport zu verursachen. Zuerst muss die Batterie an das hemdentaschengeeignete Laufwerk (12 x 7,5 x 3,2 cm) angeklickt werden. Diese Kombination wird in die Andockeinheit, in Form einer Handystation, eingesetzt. Diese wiederum wird mit dem Parallelportadapter verbunden und der muss an die PC-Druckerschnittstelle angeschlossen werden und via Netzteil an die Steckdose. Hört sich komplizierter an als es ist, doch Modularität hat eben Einschränkungen bei Komfort. Beim Starten des Systems wird das Clik-Drive nicht erkannt. Erst nach dem Einlegen der CD legt die Softwareinstallation los. Ist die Sprache gewählt, kann die Installation gestartet oder im gut gestalteten HTML-Handbuch geblättert werden. Nach Bestätigung der Lizenzvereinbarung kopieren sich in der Standardeinstellung die notwendigen Treiber und die Tools zum Formatieren, Kopieren und Sichern der Clik-Diskette auf das System. Dabei wird bereits die Funktion des Laufwerks geprüft und es kann ein frei gewählter Laufwerksbuchstabe gewählt werden. Ist alles ok, steht nach dem notwendigen Neustart ein weiteres Laufwerk mit formatierten 38,3 MB Wechselspeicher zur Verfügung. Dieses lässt sich selbstverständlich auch im Netzwerk freigeben und ist für einen allerdings gemächlichen Datenaustausch zu Diensten. Der eigentliche Datenträger mit sechs Zentimeter Durchmesser und einer "Dicke" von drei Millimetern lässt sich leicht austauschen und wird beim Transport durch eine stabile, transparente Kunststoffdose geschützt. Bedingt durch die Anschlussart ist das Verbindungskabel zum PC mit knapp einem Meter Länge für stationäre Computer sehr kurz geraten, ansonsten gibt es nichts zu meckern. Die Variante mit der PC-Card am Notebook funktioniert noch einfacher. Durch die Selbsterkennung im PCMCIA-Slot steht auch ohne weitere Treiber im Windows Explorer zu Verfügung und lässt sich wie jedes Wechselmedium per Laufwerksbuchstabe ansprechen. Formatieren, Kopieren und Löschen erfolgt wie gewohnt. Somit ist es gegenüber anderen Wechselmedien extrem einfach das Clik-Laufwerk auf verschiedenen Notebooks bei Bedarf zu betreiben, Außendienst oder Büroarbeiten zu Hause beispielsweise. Die Stromversorgung erfolgt mobil über das mitgelieferte Akku, an das auch das Netzteil angeschlossen werden kann, wenn die Kapazität zur Neige geht oder aufgeladen werden soll. Vom Notebook oder Handheld wird kein wertvoller Strom für das Laufwerk benutzt.  

 

@-ZÜ:AUCH FÜR WINDOWS CE, COMPACT FLASH UND SMART MEDIA

 

@-BT:Doch damit nicht genug, kann das Speichertalent mit dem beiliegendem Zusatzgerät die Speicherkarten Compact Flash und Smart Media lesen und auf die Clik-Diskette speichern. Selbstverständlich ohne Notebook und Netzteil wird das Lesegerät auf das Clik-Laufwerk gesetzt und per Tastendruck werden die Daten der eingelegten Karte auf die kleine Wechselscheibe überspielt. Gerade bei hochauflösenden Bilddateien ist der Kameraspeicher schnell zu Ende. Für Vielfotografierer und Profis eine schnelle und günstigere Lösung als ein Sortiment von Speicherkarten.

Für Handhelds mit PCMCIA-Anschluss liegt die Software CE-Tools nur in englischer Sprache vor. Ansonsten ist auch das recht gelungene CD-Handbuch, wie die restlichen Infos und Programme in deutsch. Die beiliegende Iomega Software lässt neben dem normalen Schnellformat auch ein langsames Formatieren mit Oberflächenprüfung zu. Einen Softwarelöschschutz kann ebenso wie die Laufwerkszuordnung einfach per Mausklick angewählt werden. Weiterhin gibt es noch das kleine Bildprogramm PhotoPrinter zum Anzeigen und Drucken des Diskinhaltes.

Die Hotline ist freundlich und hilfsbereit, allerdings in Irland beheimatet was der telefonkostenbewusste Kunde nicht gerne sieht. Warum im Handbuch nichts über die 0800-829446 steht, muss sich Iomega fragen lassen. (kew)

 

@-BU: Für den kleinen Speicherhunger zwischendurch - Clik 40 von Iomega.

 

((Kasten))

@-DZ: kurzinterview

@-ZÜ: Kurzinterview mit Bernd Staufer, Sales Director Central Europe bei Iomega:

@-Interview Frage:Wie lange hält das Akku das Clik Drive aktiv?

@-VOR-Rubrik:Staufer:

@-Interview Antwort:30 Minuten kontinuierliches Schreiben oder lesen ist die angenommene Leistung, was im normalen Betrieb ein bis zwei Tage oder 120 bis 160 MB Datentransfer bedeutet.

 

@-Interview Frage:Auch 40 MB sind schnell zu wenig. Wann gibt es größere Laufwerkskapazitäten?

@-VOR-Rubrik:Staufer:

@-Interview Antwort:Wir kennen die theoretische Grenze unserer Technologie und glauben sie erweitern zu können. Höhere Kapazitäten sind noch kein öffentliches Thema. Im Kundengespräch erwiesen sich 40 MB, immerhin 25 Disketten, als adäquat.

 

@-Interview Frage:Eine Hotline-Nummer in Irland ist nicht gerade kundenfreundlich. Warum steht die Freecall-Nummer nicht mehr im Handbuch?

@-VOR-Rubrik:Staufer:

@-Interview Antwort:Bei der Produktion des Clik befand sich der Telefon-Support gerade im Umbruch. Ende 1999 wurde die gebührenfreie Nummer durch die Rufnummer 069/95086359 ersetzt. Da sich die Nummer unseres Call Centers in Irland nicht änderte, blieb sie im Handbuch. Unser Support bleibt weiterhin kostenlos und wir übernehmen die Gebühren zwischen Frankfurt und Dublin.

 

@-Interview Frage:Bietet Iomega einen besonderen Service für den Fachhandel?

@-VOR-Rubrik:Staufer:

@-Interview Antwort:Neben Prospektmaterial, Displays und Demogeräten können auch Promotoren für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden. Ein anderes Beispiel,  in ausgewählten Lifestyle- und IT-Publikationen oder Bordmagazinen der Fluggesellschaften generieren wir Nachfrage für den Fachhandel.

 

 

 

((Bewertungskasten))

 

@-DZ: KURZGEFASST

 

@-BT:Clik Drive plus von Iomega ist komplett ausgestattet und lässt nichts für mobiles Speichern vermissen.  USB und SCSI könnten die Anschlussmöglichkeiten ergänzen und eventuellen Ärger mit Druckertreibern am Desktop verhindern. Mobilarbeiter mit Wechselspeicherproblemen werden sich über die Vielseitigkeit des Clik freuen.. Bei einem Preis von 20 Mark pro Medium im Zehnerpack, rentiert der hohe Einstiegspreis wenn das Laufwerk entsprechend genutzt wird. Wer Notebooks, Handhelds oder digitale Kameras vertreibt sollte eins im Laden haben.

 

ANBIETER:

Iomega Corporation, Roy, USA

www.iomega.com

 

PREIS:

VK: 602 Mark

EK: 459 Mark

alle Angaben zzgl. MwSt.

 

VERTRIEB/DISTRIBUTOREN:

Broadliner

 

WERTUNG:

Gerät/Software: 2

Lieferumfang: 1

Ease-of-Use: 2

Händlersupport: 1-2

CP-TIP: 2