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Rubrik: Markt

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Grafiken: 6 (Index0139.xls)

Erstellungsdatum: 26. September 2001

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Fremdautor: Karl-Erich Weber (kew)

Bemerkungen:

Inhalt: IT-Preise: Auf ins Jahresendgeschäft

 

 

 

@DZ10:IT-Preise im computerPartner-Index

 

@HD28:Auf ins Jahresendgeschäft


 

@VORSPANN:Mit massiven Preissenkungen für die Schlussverkaufsware Pentium III-Systeme und die als Weihnachtsfavoriten geltenden Flachbildschirme, wollen die Hersteller den siechenden Markt wieder beleben. Außerdem brauchen sie Platz für die neuen Systeme mit Window XP.

 

@HD14:TFT-Displays 15“: Freier Fall bald zu Ende

 

@BT:Was des Kunden Freude, bringt dem Handel Verunsicherung. Innerhalb von vier Wochen war die Marge durch Preissenkungen vernichtet. Fast jeder Hersteller hat inzwischen ein oder mehrere Modelle unter 1.000 Mark im Programm. Das günstigste Markenpanel geht gar für unter 700 Mark an den Händler. Um den Durchschnittspreis sind bereits Topmarken zu haben, Designgeräte und Displays für spezielle Anwendungen bilden die Spitze um 2.000 Mark. Weitere große Preissenkungen sind bei den Markengeräten vor Weihnachten kaum zu erwarten. Jetzt liegt es am Kunden.

 

@HD14:Laserdrucker: Einstiegsklasse mit neuen Modellen

 

@BT:Auch die Druckerhersteller stellen ihre neuen Modelle vor. Dies führte in der lange stabilen Einstiegsklasse mit 8 Seiten pro Minute und 600 bis 1.200 dpi Auflösung zu ersten Preissenkungen. Niedrige Verbrauchskosten und der günstige Dollar machen die Anschaffung überlegenswert. Wer keine Farbe braucht, ist mit einem Laser ohnehin bestens bedient. Den inzwischen schnellen Tintenstrahlern haftet nicht zu Unrecht das Schmutzfinkenimage an. Die langen Serviceintervalle, ein großer Papiervorrat und günstiger, wartungsfreundlicher Tonerwechsel sprechen klar für den Laser.

 

@HD14:Gigahertz-PC: Preisrutsch bei Pentium III und Athlon-Systemen

 

@BT:Platz für die neuen 2-Gigahertz-Rechner brauchen die Systemhersteller. Mit einem kräftigen Abschlag, vor allem bei Markengeräten, ist das Preismittel nur noch vierzig Prozent des Vorjahreswertes. Wen wundert die Zurückhaltung von Handel und Verbraucher angesichts solcher Zahlen. Billige P4-Systeme mit SDRAM warten darauf in die Preislisten zu kommen. Zum Teil günstiger als die alten Systeme, wollen diese noch zum Jahresendgeschäft in die Läden. Nachdem Intel den Pentium III ad acta gelegt hat, könnten weitere Preissenkungen anstehen. Altes muss jetzt im Oktober raus.

 

@HD14:TFT-Monitore 17“: Ehemalige Zwischengröße schwer im Kommen

 

@BT:300 Mark billiger als im Vormonat wurden die TFT-Monitore im Schnitt. Hier geht es mit Markengeräten ab 1.400 Mark los. Das zeigt welchen Spielraum diese Klasse hat. Nachdem Samsung hier den Ton angibt, werden die anderen, vor allem B-Brands, ihre Preisgestaltung ändern müssen. Bis zu 3.000 Mark kostet so ein Flachbildschirm. Die Mehrzahl der Monitorhersteller hat jedoch die Geräte unter 2.000 Mark gesenkt. Bis sämtliche angekündigte Preissenkungen durchgeführt wurden, könnte der Durchschnitts-HEK noch einmal kräftig fallen. Das Ende der Röhre  rückt immer näher.

 

@HD14:USB-Hub: Beim Zubehör bleiben die Preise ruhig

 

@BT:Das Durcheinander um die Nachfolger beim USB, ob USB 2.0 oder Firewire, Bluetooth oder Funk, verhilft dem bewährten USB-Hub mit vier Ausgängen zu Preisstabilität. Geräte mit dem neuen Standard, welcher sich auch immer durchsetzt, werden erst mit Beginn des nächsten Jahres erwartet. Die besten Karten bei kabelgebundenen Geräten hat derzeit die IEEE1394-Schnittstelle, auch unter iLink bekannt. Digitalkameras, externe Brenner und vor allem die Integration beim Mac sprechen dafür. Bei allem was nicht so schnell sein muss, wie ISDN, DSL, Drucker oder Eingabegeräten ist der USB günstiger.

 

@HD14:Grafikkarten: 32 MB reichen meist noch aus

 

@BT:Während NVidia mit ihren schnellen Grafikchips den Consumer beherrschen, wollen Businesskunden lieber stabile Treiber für ihre Systeme. Kein Wunder, dass nach der erneuten Updateorgie um den GeForce- und Via-Bug, ATI und Matrox bei VAR und Systemhäusern wieder häufiger auf dem Komponentenzettel stehen. Zwar sind auch hier durch das Erscheinen neuer Serien Preissenkungen wahrscheinlich, ausgewirkt hat sich derzeit jedoch nur der schwache Dollar. Im Gerangel um den besten Platz unter dem Weihnachtsbaum werden auch 32 und 64 MB Grafikkarten mitspielen. (kew)