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Rubrik: Markt

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Grafiken: 6 (Index0135.xls)

Erstellungsdatum: 29. August 2001

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Fremdautor: Karl-Erich Weber (kew)

Bemerkungen:

Inhalt: IT-Preise: Prozessorenschlachtfest

 

 

 

@DZ10:IT-Preise im computerPartner-Index

 

@HD28:Prozessorenschlachtfest


 

@VORSPANN:Der in Berlin vorgestellte Pentium IV mit zwei Gigahertztakt sorgte bereits im Vorfeld für heftige Preissenkungen. Zum Ende der Schau sollen die CPU-Preise teilweise um die Hälfte fallen. Nur wer Rechner verkauft ordert auch Prozessoren. DVD und Spieleproduzenten kennen solche Sorgen nicht.

 

@HD14:DVD-Rom: Filmevertreiber reiben sich die Hände

 

@BT:Immer mehr PC-Besitzer nutzen ihren Heimcomputer auch als Pantoffelkino. Im Schnitt 131 Mark kostet das Filmvergnügen am PC, weitaus weniger als die HiFi-Variante im Wohnzimmer. Zum ersten Mal hat die DVD die angestaubte Videokassette in den Umsatzzahlen überholt. Um 350 Prozent stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahr und der Boom ist ungebrochen. Allein „Matrix“ fand 400.000 Käufer. Zusatzfeatures auf den Scheiben, wie beispielsweise Bildschirmschoner oder kleine Spielchen zielen klar auf den PC-Besitzer. DVD-Laufwerke sind potentielle Jahresendfavoriten.

 

@HD14:17-Zoll-Monitore: Leichter, günstiger, besser

 

@BT:Den Einstiegsmonitor ist nach wie vor beliebt. Bei Projektgeschäften wie auch beim Schüler PC ist der günstige Röhrenmonitor erste Wahl. Durchaus brauchbare Markengeräte bestimmen den mittleren Preis um 500 Mark. Auch darunter findet sich der ein oder andere reduzierte Testsieger. Für höhere Anforderungen endet das beobachtete Preisspektrum bei 2.000 Mark. In dieser Preisregion tummeln sich schon leistungsstarke TFT-Panels mit größerer sichtbarer Bilddiagonale. Die minimale Veränderung ist jedoch kaum Ausdruck eines veränderten Kaufverhaltens, eher des schwächeren Dollars.

 

@HD14:Tintenstrahldrucker A4: Buntdruck unter 100 Mark

 

@BT:Das gab es bereits im Jahr zuvor. Billigdrucker mit Luxustinte haben jedoch jetzt fast alle Hersteller im Portfolio. Manche stehen offen dazu, andere tarnen sich unter Phantasienamen um das Image zu schonen. Zum mittleren Einkaufspreis erhält der Händler ein technisch ausgereiftes Allroundgerät. Spezielle Drucker für Foto oder besonders eifrige Spritzer bilden die obere Preishälfte. Dort sind auch die robusten Businessprinter für wartungsarmen Buntdruck angesiedelt. Günstige und schnelle Online-Fotodienste machen den hochauflösenden Printern neuerdings Konkurrenz. Vergleichen lohnt hier wieder.

 

@HD14:12-fach Brenner: Solide Laufwerke zum günstigen Preis

 

@BT:Knapp 160 Mark kostet der billigste 12-fach CD-Schreiber und das ist noch nicht einmal ein NoName-Brenner. Die Produkte im Preismittel sind bereits SCSI-Geräte, darüber die externen Varianten. Inzwischen ist bereits die doppelte Brenngeschwindigkeit an der Spitze des Feldes. Weiter optimierte Lesegeschwindigkeit und die sich ständig verbessernde Schreibüberwachung machen die Herstellung von CD nicht nur zum Kinderspiel. Auch die wiederbeschreibbaren RW-Medien werden inzwischen zehnfach oder schneller mit Daten gefüllt. Bis zum Jahresende werden 20-fach Brenner Standard.

 

@HD14:Gigahertz-CPU: Rasante Talfahrt setzt sich fort

 

@BT:Was müssen sich Prozessorhersteller dusselig verdienen, wenn sie sich innerhalb eines Jahres Preissenkungen von über 70 Prozent leisten können. In diese Beobachtung sind die neuesten Preishalbierungen der Intel und AMD-Strategen noch nicht einmal eingeflossen. Kein Wunder, dass sich nur Käufer finden, wenn es unbedingt sein muss. Eine Verbesserung im Chipsatz- und Sockelchaos scheint ebenfalls nicht in Sicht. Durch die Aufteilung des Marktes in viele kleine Plattformscheibchen bringen sich die Hersteller selbst in die Absatzkrise und den Rest der Branche dazu.

 

@HD14:Pentium 4-Systeme: Zwei Gigahertz schon vorgestellt

 

@BT:Premiere für die Pentium 4 Systeme im Index. Nach multipler Preiskorrektur bei CPU und Speicher sind die technisch umstrittenen Systeme bezahlbar geworden. Erste Produkte mit neuem Sockel 478, CPU und Chipsatz sind in diesen Tagen ausgeliefert. Damit gibt es wieder einmal unterschiedliche Prozessoren und Boards innerhalb der gleichen Typklasse. Pentium 4-Systeme haben eine meist höherwertige Grundausstattung bei Gehäuse und Netzteil. Auch Speicher, Grafikkarten und Plattenkapazität sind opulenter als beim Vorläufer Pentium III. Somit relativiert sich der hohe Preisunterschied. (kew)